Eine künstlerische Reise, die in Rom begann und die Welt eroberte
Ryan Paris, Künstlername von Fabio Roscioli, ist ein in Rom geborener italienischer Sänger, Musiker und Komponist. Schon früh entwickelte er eine große Leidenschaft für Musik, studierte klassische Gitarre und Schauspiel und vertiefte seine Ausbildung am Konservatorium von Frosinone im Arrangieren für große Jazzorchester.
Neben seiner musikalischen Karriere arbeitete er als Lehrer an der traditionsreichen Scuola Popolare di Musica in Testaccio und wagte sich auch in die Filmwelt. Er wirkte an international renommierten Produktionen mit, darunter Sergio Leones berühmter Film „Es war einmal in Amerika“.
Seine Karriere umfasste Musik, Unterhaltung und künstlerische Forschung und legte den Grundstein für einen der bekanntesten Namen der italienischen Musik weltweit.
Die Geburtsstunde von „Dolce Vita“ und der weltweite Erfolg
In den 1970er-Jahren gründete Fabio Roscioli die Rockband The Berenice Hair. Anfang der 1980er-Jahre gründete er mit seinem Bruder Gianni die Band The Gigolos und spielte außerdem Gitarre im klassischen und südamerikanischen Gitarrentrio Rumba Tres.
1982, auf der Suche nach einem neuen Keyboarder für The Gigolos, lernte er den Komponisten und Produzenten Pierluigi Giombini kennen. Beeindruckt von seiner Stimme und seinem Charisma schrieb Giombini eigens für ihn den Song „Dolce Vita“.
1983 nahm Fabio Roscioli den Künstlernamen Ryan Paris an und veröffentlichte die Single, die sein Leben verändern sollte. „Dolce Vita“ wurde sofort ein internationaler Hit, erreichte die Spitze der europäischen Charts und Platz fünf in Großbritannien.
Dieser Erfolg führte dazu, dass Ryan Paris zweimal in der legendären britischen Musikshow „Top of the Pops“ auftrat und sich weltweit als eine der Ikonen des Italo Disco etablierte.
Eine Karriere, die sich über die Jahre fortsetzt
Nach dem Erfolg von „Dolce Vita“ setzte Ryan Paris seine künstlerische Laufbahn mit der Veröffentlichung neuer Songs und der Zusammenarbeit mit international renommierten Produzenten an Projekten wie Snap!, Enigma und Culture Beat fort.
2007 wirkte Ryan bei den ersten vier Konzerten der prestigeträchtigen französischen Tournee „RFM Party 80“ mit. 2010 feierte er mit „I Wanna Love You Once Again“, einem von ihm selbst geschriebenen und komponierten Song, sein Comeback, der von Fans der 80er-Jahre-Musik begeistert aufgenommen wurde.
In den folgenden Jahren veröffentlichte er „Sensation of Love“, das hervorragende Ergebnisse in den internationalen Charts erzielte. Darauf folgte eine von Eddy Mi Ami produzierte und von ihm und Valerie Flor interpretierte Neuauflage.
Von diesem Zeitpunkt an erlebte sein künstlerisches Schaffen eine neue Erfolgsphase, in der zahlreiche Singles die Charts der wichtigsten 80er-Jahre-Radiosender erreichten. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen „You Are My Life“, „Buonasera Dolce Vita“, „Love on Ice“, „Dance in Paradise“ und „Dance in the Moonlight“.
Ryan Paris interpretiert und belebt weiterhin das Repertoire der 1980er-Jahre, bewahrt dessen ursprünglichen Geist und bringt es den neuen Generationen näher.
Ryan Paris heute
In den letzten Jahren hat Ryan Paris seine Präsenz in der internationalen Musikszene durch die Teilnahme an großen Tourneen und Veranstaltungen mit Musik der 1980er-Jahre in ganz Europa gefestigt.
2017 nahm er eine spezielle katalanische Version von „Dolce Vita“ für die Wohltätigkeitsstiftung La Marató auf, um Spenden für die wissenschaftliche Forschung und die Behandlung von Krankheiten zu sammeln. Die 2017 veröffentlichte CD schaffte es ins Guinness-Buch der Rekorde, da sie sich an einem Tag über 250.000 Mal verkaufte.
Seit 2019 ist er der Star der renommierten französischen „Best of 80s“-Tour und teilte die Bühne mit internationalen Künstlern wie Samantha Fox, Ottawan und zahlreichen europäischen Musiklegenden.
2021 wurde er das Gesicht der internationalen Modemarke Drykorn, und Mercedes wählte „Dolce Vita“ als Soundtrack für eine Werbekampagne zum neuen Mercedes GLA.
In den letzten Jahren veröffentlichte er Neuinterpretationen großer Klassiker der 80er-Jahre, trat bei wichtigen Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Rumänien, Argentinien und Peru auf und begeistert weiterhin Tausende von Zuschauern weltweit.
Zu seinen bedeutendsten Projekten zählt die Zusammenarbeit mit dem kanadischen Künstler Mac DeMarco, mit dem er den Song „Simply Paradise“ und anschließend „Still What I’m Looking For“ kreierte. Ryan Paris arbeitet derzeit an neuen internationalen Projekten und setzt damit seine über vierzigjährige, erfolgreiche Karriere fort. 2025 wird Ryan auf zwei spanischen Tourneen auftreten: „Generación Tocata“ und „Discoteca de los 80“. Er wirkt bei der neuesten Ausgabe von „CHILDREN of the 80s“ im Hard Rock Hotel auf Ibiza mit, singt in der Suzuki Arena in Turin und in der von Carlo Conti moderierten Sendung „I migliori anni“ in Italien. Außerdem war er Teil der Mac-DeMarco-Tour mit Konzerten in Berlin, Köln, Brüssel, London und zwei Auftritten in Dublin. Die Tour wird 2026 in ganz Europa fortgesetzt und startet am 10. und 11. Juni in London. Am 9. Juni wird die Dokumentation „7 Days in L.A.“ präsentiert, die Ryans Zeit mit Mac DeMarco in Los Angeles anlässlich ihres zweiten Songs „Still What I’m Looking For“ dokumentiert; die italienische Version dieses Songs mit dem Titel „Sei tutto quel che ho“, die er im Duett mit Mac DeMarco auf Italienisch singt, wird am 12. Juni auf Spotify veröffentlicht.
